Es Zählt Zu Den Größten Asphaltsplitt-Werken In Deutschland: Jährlich Werden In Hannover Anderten Rund 130.000 Tonnen Asphalt Produziert. (Foto: KEMNA B)

Asphaltsplitt-Werk Hannover Anderten: Superlift MX von Böcker im Dauereinsatz

Er gehört zu den größten Asphaltsplitt-Werken der KEMNA BAU Andreae GmbH & Co. KG: der Standort in Hannover Anderten. Jährlich werden hier über 100.000 Tonnen Asphalt produziert. Täglich müssen zur Sicherung der Qualität Kontroll-, Wartungs- und Reparaturarbeiten am Mischwerk durchgeführt werden. Um diese Aufgabe zu erleichtern, entschied man sich, eine dauerhaft installierte Aufzuganlage für den Höhentransport einzusetzen. Die Wahl fiel dabei auf das konfigurierbare Superlift-System von Böcker. Es sorgt für die unkomplizierte Beförderung von Personen und Lasten. Seine Robustheit gewährleistet zudem eine dauerhafte, belastbare Lösung.

Mit einer Kapazität von rund 130.000 Tonnen Asphalt im Jahr zählt das Asphaltsplitt-Werk in Hannover Anderten zu den größten in Deutschland. Als Spezialist in der Herstellung von Baustoffen für den Straßen- und Tiefbau produziert KEMNA hier Mischgut für den Asphaltstraßenbau. Um Asphalt für die unterschiedlichen Nutzungen herzustellen, werden Bitumen, Splitte, Gesteinsmehl und gegebenenfalls Additive nach der jeweiligen Rezeptur miteinander vermischt. Moderne Mischanlagen verfügen hierzu über komplexe elektronische Steuerungssysteme, mit denen festgelegte Rezepturen zielgenau in das fertige Produkt Asphalt umgesetzt werden. Täglich müssen die Anlagen kontrolliert. regelmäßig gewartet und gegebenenfalls repariert werden, um einen reibungslosen Produktionsablauf zu gewährleisten und die hohen Qualitätsansprüche zu sichern.

Die Wartungs- und Reparaturarbeiten sind auf unterschiedlichen Etagen durchzuführen – der Weg in die Höhe wird dabei effektiv mit einem Aufzug zurückgelegt. In enger Abstimmung mit der Röhrs AG, die das Projekt als Stahlbauunternehmen bauseitig betreute, konfigurierten die Böcker Maschinenwerke zu diesem Zweck ein passendes Aufzugssystem. Projektmanagement, Koordination und TÜV-Abnahme lagen ebenfalls in den Händen des westfälischen Unternehmens. Das Projekt in Hannover war in diesem Zusammenhang nicht das erste, das die beiden Unternehmen gemeinsam durchführten: Bereits in Hamburg-Altona hatte man gemeinsam für das dortige Asphaltsplitt-Werk eine Lösung für den Höhentransport entwickelt.

Wirtschaftliches Baukastensystem
Bei der Wahl des Liftsystems spielten Wirtschaftlichkeit und Anpassungsfähigkeit eine entscheidende Rolle. Die Wahl fiel auf den Superlift MX von Böcker. Als flexibles Baukastensystem kann der Zahnstangenaufzug mit unterschiedlichen kompatiblen Systemkomponenten wie Masten, Bühnen, Tor, Rampen oder Verschlusswänden individuell auf das jeweilige Projekt angepasst werden. Dies sorgt nicht nur für eine maßgeschneiderte Konfiguration, sondern auch für spürbare Kostenvorteile. Alle Typen basieren dabei auf einer identischen Grundeinheit, die nach Bedarf mit zusätzlichen Bühnenmodulen erweitert wird.

Superlift MX 1024 mit Stahlpodest
Der in Hannover eingesetzte Superlift MX 1024 ist als Einmaster aufgebaut. Seine Bühne befördert Lasten mit einem Gewicht bis zu 1.000 Kilogramm – mit einer Fördergeschwindigkeit von 24 Metern in der Minute. Inklusive Bodenstation verfügt der Aufzug über vier Haltestellen und erreicht eine Förderhöhe von 25 Metern. Das gesamte System ist 32 Meter hoch. Das Besondere: Aufgebaut ist die Bodenstation des Systems auf einem Stahlpodest. Denn an dieser Stelle musste die Silodurchfahrt beachtet werden und eine Lösung entwickelt werden, die diese nicht behindert. Der Zugang zur Bodenstation erfolgt daher über eine an den Stahlpodest angeschlossene Treppe.

Mit seiner hochwertigen Verarbeitung bietet der Superlift MX auch im täglichen Einsatz ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit für den häufigen Transport. So sorgt eine kostengünstige Fettdauerschmierung für einen geringen Verschleiß an Zahnstange und Ritzel. Hochwertige Komponenten sowie eine solide Verarbeitung sorgen für die besondere Widerstandsfähigkeit des Superliftes und hohen Bedienkomfort – dazu zählt zum Beispiel der moderne Drehschalter, der eine genaue Bedienung ermöglicht. Die Schwenktore lassen sich leicht verriegeln und bieten zugleich eine hohe Betriebssicherheit. Die stabile Ausstiegsrampe hält auch starken Belastungen stand. Alle Endschalter des Lifts werden kontinuierlich über eine moderne SPS-Steuerung überwacht, so dass Störungen und Fehlbedienungen umgehend registriert und behoben werden können.

Dauerhaft installiert sorgt der Superlift MX in Hannover dafür, dass Personen und Lasten schnell und unkompliziert befördert werden können. Als konfigurierbares System konnte er den besonderen Gegebenheiten und Anforderungen des Asphaltsplitt-Werkes angepasst werden und stellt dank seiner hochwertigen Verarbeitung auch im täglichen Dauereinsatz eine ausgereifte, belastbare Transportlösung dar.

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Es zählt zu den größten Asphaltsplitt-Werken in Deutschland: Jährlich werden in Hannover Anderten rund 130.000 Tonnen Asphalt produziert. (Foto: KEMNA B)

Es zählt zu den größten Asphaltsplitt-Werken in Deutschland: Jährlich werden in Hannover Anderten rund 130.000 Tonnen Asphalt produziert. (Foto: KEMNA B)

Fahrwege dürfen durch die Liftanlage nicht behindert werden – daher entschied man sich für den Aufbau eines Stahlpodests. (Foto: Böcker Maschinenwerke, Werne)

Fahrwege dürfen durch die Liftanlage nicht behindert werden – daher entschied man sich für den Aufbau eines Stahlpodests. (Foto: Böcker Maschinenwerke, Werne)

Die Schwenktore lassen sich leicht verriegeln und bieten zugleich eine hohe Betriebssicherheit. (Foto: Böcker Maschinenwerke, Werne)

Die Schwenktore lassen sich leicht verriegeln und bieten zugleich eine hohe Betriebssicherheit. (Foto: Böcker Maschinenwerke, Werne)

Der kraftvolle Antriebsmotor sorgt für die Fördergeschwindigkeit von 24 Metern in der Minute. (Foto: Böcker Maschinenwerke, Werne)

Der kraftvolle Antriebsmotor sorgt für die Fördergeschwindigkeit von 24 Metern in der Minute. (Foto: Böcker Maschinenwerke, Werne)

Der Zustieg erfolgt seitlich über eine Treppe zum Stahlpodest. (Foto: Böcker Maschinenwerke, Werne)

Der Zustieg erfolgt seitlich über eine Treppe zum Stahlpodest. (Foto: Böcker Maschinenwerke, Werne)

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