Notrufeinrichtung

Notruf-Alarmsystem mit „Wake On LAN-Funktion“

An den Transport und die Lagerung von Lebensmitteln stellt die Europäische Union hohe Anforderungen. Vor allem der Bau von Tiefkühlhallen sowie deren Betrieb ist durch eine Reihe von Vorschriften und technischen Normen geregelt. Er stellt für alle Projektbeteiligten daher eine große Herausforderung dar. Neben Kriterien wie Dämmung und Energieeffizienz ist auch der Sicherheits-Aspekt von zentraler Bedeutung. Hier gilt es, die DIN EN 378-1:2012-10 zu berücksichtigen. Das neue Notruf-Alarmsystem von Klöpper-Therm ist danach entwickelt worden und trägt dazu bei, die Sicherheit von Mitarbeitern in Kühlräumen zu verbessern und im Notfall unverzüglich Hilfe herbeizurufen.

Überall dort, wo Menschen beschäftigt sind, spielt die Arbeitssicherheit eine wesentliche Rolle. Insbesondere in begehbaren Kühlräumen ist ein umfangreiches Sicherheitskonzept wichtig, um im Notfall schnell lebensrettende Maßnahmen einleiten zu können. Denn kältebedingte Minderdurchblutung erzeugt neben Kälteempfindungen auch eine Einschränkung der Beweglichkeit sowie eine Abnahme des Reaktionsvermögens. Dadurch erhöht sich die Unfallgefahr. Bei starker Unterkühlung kann es zudem zu Erfrierungen und bei anhaltendem Wärmeentzug sogar zu einer Abkühlung des Gesamtorganismus kommen – im Extremfall führt dies zum Bewusstseinsverlust und ist lebensbedrohlich. Nicht nur für eingeschlossene Personen ist ein Gefahrenrisiko gegeben: Auch die Umwelt kann durch austretende Kühlmittel nachhaltige Schäden nehmen. Da die verwendeten Mittel oftmals brennbar sind, besteht bei Entweichen ferner die Gefahr von Bränden und Explosionen. Aus diesen Gründen sind in Kühlräumen Notrufeinrichtungen einzuplanen.

Zum sicheren Betrieb von Kühlräumen sind daher einige Regelungen in der DIN EN 378-1:2012-10 festgeschrieben. So müssen Kühlräume, sofern sie mit Betriebstemperaturen unter 10°C Grad Celsius arbeiten und einen Rauminhalt von mehr als 20 Quadratmetern haben, über beleuchtete Auslösestellen in Fußbodennähe sowie eine Notrufeinrichtung verfügen. Bei Betätigung einer Auslösestelle soll ein hörbares und sichtbares Signal an einem Ort ausgelöst werden, an dem die ständige Anwesenheit einer Person sichergestellt ist. Ferner ist vorgeschrieben, dass die – vom Versorgungsnetz unabhängige – Notrufeinrichtung über einen Akku verfügen muss, der eine Betriebsdauer von mindestens 10 Stunden gewährleistet.

Notrufsystem mit „Wake On LAN-Funktion“

Eben diese Anforderungen erfüllt das neue Notruf-Alarmsystem von Klöpper-Therm. Mit ihm können sich eingeschlossene beziehungsweise verletzte Personen bemerkbar machen. Aktiviert wird der Personen-Notruf über eine Auslösestelle mit Taster-Beleuchtung. Die Weiterleitung erfolgt dann an das Zentralgerät und von hier an die Sirene. Zusätzlich kann der technische Alarm separat über eine Blitzleuchte signalisiert werden. Der integrierte Web-Server mit programmierter Wake On LAN-Funktion ermöglicht die Weiterleitung zusätzlich an einen festgelegten, vernetzten PC. Er wird durch diese Funktion gestartet und visualisiert den Alarm am Monitor und durch ein akustisches Signal am Computer eigenen Lautsprecher.

Individuelle Konfigurationen
Bis zu vier Personenalarme können an dem Notrufgerät und auf einem dafür eingerichteten PC angezeigt werden. Zudem obliegt es dem Betreiber, zwischen ein bis vier beleuchteten Auslösestellen für den Personenalarm oder aber einem Personenalarm und drei weiteren frei konfigurierbaren Alarmen und einem zusätzlich fest eingestellten technischen Alarm zu wählen. Im Fall von entsprechend vordefinierten, besonderen Vorkommnissen – wie zum Beispiel einem Temperaturanstieg im Raum, nicht verschlossenen Türen, Wasseralarm oder nicht aktiver Belüftung – wird ein Alarmsignal ausgelöst. Am PC werden zusätzlich die Maßnahmen visualisiert, die getroffen werden sollen, um das Problem zu beheben. So ist eine direkte Ortung und Kategorisierung der Störung gegeben und diese kann schnell und umgehend beseitigt werden.

Die Stromversorgung der Notrufeinrichtung erfolgt durch das Zentralgerät, welches über einen eingebauten Akku verfügt. Somit ist die Funktion des Alarmsystems auch bei einem Netzausfall gewährleistet. Der Personenalarm kann nur durch Entsperren der Auslösestellen und die Reset-Funktion am Gerät selbst gelöscht werden.

Montage, Betrieb und Wartung

Entscheidend für die effiziente Arbeitsweise der Notrufeinrichtung ist die fachgerechte Montage. So sollten die Auslösestellen des Alarms im unmittelbaren Bereich der Türen und Tore montiert werden – und auch im Liegen erreichbar sein. Jeder Ausgang aus einer Kühlzelle ist mit einem Taster zu versehen. An eine Notrufeinrichtung können jeweils vier Personenalarm-Auslösestellen und ein technischer Alarmkontakt angeschlossen werden.
Die technischen Daten im Überblick:
• Zentralgerät mit LAN-Anschluss für „Wake On LAN-Funktion“
• stromnetzunabhängiger Betrieb durch Akku (2700 mA/h) – Alarmdauer mindestens 10 Stunden
• bis zu vier Auslösestellen anschließbar, als Personennotruf und technischer Alarm
• zusätzlicher technischer Alarm, zum Beispiel bei Netzausfall
• Optischer Alarm über LED-Anzeige am Zentralgerät
• Sirene 12 V ~ 103 dB(A)
• LED-Anzeigen für Alarme mit Positionsangabe
• individuell angepasste Alarmmeldungen auf einen beliebigen PC mit IP-Adresse
• Blitzleuchte zur visuellen Alarmmeldung (optional)
• Notruf und technische Alarme können auch separat über Sirene / Blitzleuchte gemeldet werden.

Interessierte können die Broschüre zum neuen Notruf-Alarmsystem von Klöpper-Therm kostenfrei anfordern – per Telefon (0231/51780) oder E-Mail (sales@kloepper-therm.de).

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Trägt dazu bei, die Sicherheit von Mitarbeitern in Kühlräumen zu verbessern – das neue Notruf-Alarmsystem mit „Wake On LAN-Funktion“ von Klöpper-Therm. (Foto: Klöpper-Therm)

Trägt dazu bei, die Sicherheit von Mitarbeitern in Kühlräumen zu verbessern – das neue Notruf-Alarmsystem mit „Wake On LAN-Funktion“ von Klöpper-Therm. (Foto: Klöpper-Therm)

Unterschiedliche Ausstattungs- und Konfiguartionsmöglichkeiten gewährleisten eine individuelle Anpassung der Notrufeinrichtung an den jeweiligen Kundenwunsch. (Foto: Klöpper-Therm)

Unterschiedliche Ausstattungs- und Konfiguartionsmöglichkeiten gewährleisten eine individuelle Anpassung der Notrufeinrichtung an den jeweiligen Kundenwunsch. (Foto: Klöpper-Therm)

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