Mit Der Bildungslandschaft Altstadt Nord In Köln Entsteht Ein Innerstädtischer Bildungscampus, Der Das Gemeinsame Lernen Und Leben Fördert.
Foto: Fieger Lamellenfenster

Natürliche Lüftung für die Bildungslandschaft Altstadt Nord in Köln

In Köln nimmt derzeit ein besonderes Bauprojekt Gestalt an – die Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN). Realisiert wird ein innerstädtischer Campus, der in Zukunft verschiedene Bildungseinrichtungen an einem zentralen Ort zusammenführt. Dazu werden mehrere neue Gebäude errichtet. Um ein möglichst angenehmes und lernförderliches Raumklima zu schaffen, sind die Neubauten weitestgehend natürlich belichtet und belüftet. Hier fiel die Wahl auf das Lamellenfenster FLW 40 von Fieger.

Die Bildungslandschaft Altstadt Nord entsteht im nördlichen Teil der Stadt Köln – rund um den Klingelpützpark. Im Rahmen des Projekts werden bauliche Räume geschaffen, die Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemeinsames Lernen und Leben ermöglichen. Dabei bringt die BAN pädagogische Konzepte und Architektur miteinander in Einklang. Die Initiatoren sind die Stadt Köln, ein Verbund aus sieben Bildungseinrichtungen sowie die Montag Stiftungen. Bauherrin ist die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Das Projekt erstreckt sich auf drei Baufelder und umfasst insgesamt sieben Gebäude, die teils saniert und teils neu gebaut werden.

Lernen im Fünfeck
Das Büro gernot schulz : architektur aus Köln gewann mit einem besonderen architektonischen Konzept den Wettbewerb um die Gestaltung des Kernbereichs (Baufeld B). Im Rahmen ihres Entwurfs griffen die Planer die geometrische Form des Fünfecks auf und addierten diese als Baukörper zu einem Ensemble aus Gebäuden. Diesem Entwurfsgedanken folgend entstehen ein neues Kita-Gebäude, ein Realschulgebäude sowie eine Erweiterung der Grundschule. Im Zentrum steht ein gemeinsames Bibliotheks- und Studienhaus. Die Tragkonstruktion der Gebäude ist in Stahlbeton ausgeführt. Die äußere Hülle bildet eine Klinkerfassade.

Raumklima im Fokus
Die Schüler und Schülerinnen werden einen Großteil ihres Alltags innerhalb der Gebäude der Bildungslandschaft verbringen. Daher sollten im Inneren optimale Lern- und Lebensbedingungen vorherrschen. Einen wesentlichen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit und das Wohlbefinden der jungen Menschen hat das Raumklima. Es muss sehr gute Bedingungen hinsichtlich Luftfeuchte, Sauerstoffgehalt, Temperatur und Hygiene bieten. Wichtig ist in diesem Kontext ein regelmäßiger Austausch von verbrauchter gegen frische Luft. Die Planer der BAN entschieden sich dafür, die Gebäude möglichst natürlich zu be- und entlüften – auch um die Aufwendungen für die Gebäudetechnik so gering wie möglich zu halten. Lediglich Räume mit besonderen Anforderungen – zum Beispiel an den Schallschutz – wie auch innenliegende Bereiche erhalten eine mechanische Lüftung.

Lamellen mit hohem Wärmeschutz
Zur natürlichen Lüftung und Belichtung kommt das Lamellenfenster FLW 40 der Fieger Lamellenfenster GmbH zum Einsatz. Es besteht aus mehreren komplett umrahmten Glaslamellen, die sich stufenlos öffnen und schließen lassen. Das Fenster besitzt thermisch getrennte Profile und eine Verglasung aus Dreifach-Isolierglas. Es erreicht so einen Wärmedurchgangskoeffizient von bis zu 0,9 W/m²K. Das Schalldämmmaß nach DIN EN 20 140-03 beträgt Rw= 41 dB. Neben den technischen Vorzügen weist das Fenster auch optische Besonderheiten auf. So setzen etwa die horizontalen Lamellen besondere Akzente in der Fassade.

FLW 40: Hohe Nutzerfreundlichkeit und effiziente Lüftung
Die Lamellen lassen sich über Handhebel leicht manuell bewegen. Die Frischluft kann dem Raum somit fensterunabhängig und nach individuellem Bedarf zugeführt werden. Die Lamellenfenster in den Obergeschossen verfügen jeweils über zwei beidseitig angeordnete, manuelle Antriebe. Auf diese Weise lässt sich der obere und untere Teil der Lamellen getrennt voneinander regeln – für größtmögliche Flexibilität. Das unterste Element ist jeweils feststehend ausgeführt. Vorteilhaft ist auch, dass das Fenster im geöffneten Zustand nicht in den Raum ragt. So kann der Platz – zum Beispiel in einem Gruppenraum – optimal ausgenutzt werden. Der hohe Lüftungsquerschnitt sorgt überdies dafür, dass der Luftwechsel schnell und effektiv erfolgen kann.

Einbruchschutz
Alle Fenster in den von außen zugänglichen Untergeschossen werden mit nur einem Handhebel bedient und sind mit einer zusätzlichen, abschließbaren Hebelsicherung ausgestattet. Die Fenster Typ FLW 40 mit P4A-Verglasung sowie Hebel und Hebelsicherung wurden als System beim IFT in Rosenheim geprüft und haben die Prüfung Einbruchschutz nach Standard RC2 bestanden. Damit kann Fieger das erste manuell betriebene Lamellenfenster mit RC2-Zulassung anbieten.

Problemlose Montage
Allein für das neue Realschul-Gebäude werden 70 Fenster – mit jeweils sieben Lamellen – vom Typ FLW 40 geliefert. Auf insgesamt 130 Bauteile beläuft sich der komplette Auftragsumfang dieses Projekts. Die Fenster ließen sich trotz ihrer Größe – in Abmessungen von bis zu 229,5 mal 228,5 Zentimetern – problemlos einbauen. Die Lieferung von Fenstern und Verglasung erfolgte hierbei getrennt. Vor Ort auf der Baustelle wurden dann zunächst die unverglasten Elemente von der Tischlerei Berg aus Overath in den Rohbau gesetzt. Erst im Anschluss erfolgte das Einsetzen der Glasscheiben in das Flügelprofil durch Fieger-Monteure. Dieser Vorgang war leicht zu bewerkstelligen, da die obere Glasumfassung erst nach Einsetzen der Glasscheibe aufgesetzt und verschraubt wird. Der letzte Schritt der Montage bestand darin, die Verglasung innen und außen umlaufend abzudichten. Dazu wurden pro Scheibe acht Glasgummidichtungen eingesetzt.

Schutz vor äußeren Einflüssen
Um zu verhindern, dass sich das Gebäude bei Sonneneinstrahlung unnötig aufheizt, sind die Fenster mit einer Sonnenschutz-Verglasung versehen. Auch wird bei der Verglasung dem Einbruchschutz Rechnung getragen. So sind im Erdgeschoss die Lamellen mit Zwei-Komponentenkleber in die Profile eingeklebt. Dazu musste sowohl die Scheibe als auch die Halterung zuvor gründlich gereinigt werden. Außerdem wurde die Verbindungsstelle von Halterung und Rahmen mit einer Platte aus Aluminium verstärkt.

Im Jahr 2018 öffnen sich die Türen der BAN – die allerbesten Voraussetzungen für ein gesundes Durchatmen sind jedoch schon jetzt gegeben: Denn die natürliche Lüftung – in Verbindung mit den Lamellenfenstern von Fieger – wird zu einem angenehmen Raumklima in den Gebäuden beitragen.

Interessierte erhalten weitere Informationen im Internet unter www.fieger-lamellenfenster.de.

Bautafel

Bauvorhaben: Bildungslandschaft Altstadt Nord, Köln
Bauherr: Stadt Köln, die Oberbürgermeisterin
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Architektur: gernot schulz : architektur GmbH, Köln
Tischlerarbeiten: Berg GmbH & Co. KG, Overath
Fensterbau: Berg GmbH & Co. KG, Overath / Fieger Lamellenfenster GmbH, Birkenau
Bauzeit: August 2015 bis Juni 2018

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Mit der Bildungslandschaft Altstadt Nord in Köln entsteht ein innerstädtischer Bildungscampus, der das gemeinsame Lernen und Leben fördert. Foto: Fieger Lamellenfenster
Die Gebäude der BAN grenzen unmittelbar an den Klingelpützpark. Foto: Fieger Lamellenfenster
Das Lamellenfenster FLW 40 von Fieger sorgt für den natürlichen Luftaustausch in den Gebäuden der Bildungslandschaft. Foto: Fieger Lamellenfenster
Für das neue Kita-Gebäude wurden 30 Lamellenfenster vom Typ FLW 40 geliefert. Foto: Fieger Lamellenfenster
Im Innenraum setzen die horizontalen Lamellen besondere Akzente. Foto: Fieger Lamellenfenster
Nach dem Einbau der Fensterrahmen in die Rohbaukonstruktion erfolgt das Einsetzen der Glasscheiben in die Flügelprofile. Foto: Fieger Lamellenfenster
Nach Einsetzen der Glasscheibe kann das obere Profil aufgesetzt und fest verschraubt werden. Foto: Fieger Lamellenfenster
Zuletzt wird jede Fensterscheibe mit acht Glasgummidichtungen von außen und innen umlaufend abgedichtet. Foto: Fieger Lamellenfenster
Die Lamellenfenster sind manuell bedienbar. Über zwei Handhebel lässt sich der obere und untere Teil der Lamellen getrennt voneinander regeln. Foto: Fieger Lamellenfenster