Das Zertifikat Der CO2-Bank Zeigt, Welchen Umweltschutzeffekt Die Verwendung Von Holz Beim Bau Neuer Gebäude Hat. (Foto: Brüninghoff)

Brüninghoff vergibt Zertifikate der CO2-Bank

Der aktive Schutz des Klimas ist im 21. Jahrhundert ein wichtiges Thema. Der Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit liegt dabei zum einen in der Schärfung des Bewusstseins für eine umweltschonende Lebensweise. Zum anderen gilt es, innovative sowie technische Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, die den Erhalt der Umwelt als vordergründiges Ziel haben. Vor diesem Hintergrund rückt Holz – als nachhaltiger Rohstoff – auch in der Bauwirtschaft weiter in den Vordergrund. Gestalterische Freiheit, kurze Bauzeiten, Langlebigkeit und aktiver Wärmeschutz sind neben Nachhaltigkeit die Hauptgründe dafür, dass immer mehr Unternehmen auf den natürlichen Klimaschützer bauen. Auch der Projektbauspezialist Brüninghoff setzt bei seinen hybriden Lösungen auf den Einsatz von Holz – und lässt seine Gebäude jetzt auch von der CO2-Bank zertifizieren. Die international anerkannte, gemeinnützige Institution berechnet dazu die genaue Kohlenstoffdioxid-Senkung durch die Verwendung des klimaschonenden Rohstoffes und weist diese auf ihrer Webseite aus.

Die Bemühungen der Bundesregierung, den Rohstoff Holz als natürlichen Energielieferanten und zukunftsweisenden Baustoff in den Fokus von Industrien und Bevölkerung zu setzen, zeigt Erfolge: Im Vergleich zu 1997 ist der „Pro Kopf-Verbrauch“ von Holz um das 20-fache, auf 1,3 Kubikmeter pro Jahr, gestiegen. Ein erfreulicher Trend, bedenkt man die immense Bedeutung des nachwachsenden Rohstoffs für den Klimaschutz. Eine Entwicklung, die auch auf den vermehrten Einsatz von Holz als Baustoff bei der Realisierung von Gebäuden zurückzuführen ist. Das Naturprodukt punktet dabei gleich auf mehreren Ebenen. Dank der leichten Verarbeitung und der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten können mit dem Baustoff auch architektonisch anspruchsvolle Gebäude umgesetzt werden. „Holz ist für uns der Baustoff der Zukunft. Er ermöglicht es uns, moderne sowie langlebige Bauwerke zu realisieren – mit einem Plus an Nachhaltigkeit“, erklärt Frank Steffens, Geschäftsführer beim Projektbauspezialisten Brüninghoff. Darüber hinaus überzeugt der Baustoff auch mit seinen baulichen Eigenschaften. Durch die Möglichkeit, einzelne Elemente bis zu einem hohen Grad vorzufertigen, können Bauzeiten erheblich reduziert werden. Der Hauptgrund für die Verwendung von Holz bleiben der emissionsarme Produktionsprozess und die Fähigkeit des Naturproduktes, Kohlenstoffdioxid wieder in Sauerstoff umzuwandeln und damit den Schutz des Klimas aktiv voran zu treiben.

Zertifizierter Klimaschutz
Um der wachsenden Bedeutung des Klimaschutzes Rechnung zu tragen und eine umfassende Dokumentation der CO2-Einsparungen bei Bauvorhaben zu garantieren, lässt der Projektbauspezialist Brüninghoff seine Gebäude von der CO2-Bank zertifizieren. Die international anerkannte, gemeinnützige Institution berechnet dazu die genaue Senkung der Belastung durch die Verwendung von Holz bei verschiedensten Produkten und gibt somit dem Schutz des Klimas ein Gesicht.

Holz – ein Schlüssel zum Klimaschutz
Ersetzt beziehungsweise ergänzt man andere Baustoffe wie Beton, Aluminium oder Stahl durch Holz, können dank umweltschonender Produktions- und Fertigungsweise je Kubikmeter Holz die Kohlenstoffdioxid-Emissionen um 1,1 Tonnen gesenkt werden. Außerdem speichert Holz weitere 0,9 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) je Kubikmeter, so dass insgesamt die Belastung um zwei Tonnen reduziert wird. Dabei ist entscheidend, dass die verwendeten Hölzer aus nachhaltig geführten, regionalen Forstbeständen stammen, um einen ressourcenschonenden Umgang mit dem Naturprodukt zu garantieren. Dies bedeutet eine starke Reduktion von Transportwegen sowie eine Senkung des Energiebedarfs im Vergleich zur Herstellung von anderen Baustoffen wie Aluminium.

Intelligente Holz-Hybridlösungen
Holz spielt auch im Baukonzept „iBuilding“ von Brüninghoff eine große Rolle. Dabei wird – als Alternative zum konventionellen Massivbau – auf vorgefertigte Bauelemente aus Holz, Beton und Aluminium sowie intelligente statische Systeme gesetzt. Aufgrund des Systemgedankens wird mit dem Konzept die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes nicht nur zu einer nachhaltigen sondern auch wirtschaftlichen Lösung. Der Mix mit anderen Materialien kann dabei einen besonderen Reiz ausmachen – und zugleich an vielen Stellen einen Einsatz von Holz möglich machen, der bei einer konventionellen Herangehensweise beispielsweise aus statischen, brandschutztechnischen oder baurechtlichen Gründen ausgeschlossen worden wäre.

Konkret berechnet wurde die CO2-Einsparung unter anderem bereits bei der Entwicklung eines dreistöckigen Büro- und Verwaltungsbaus nach dem iBuilding-Konzept. Der überwiegende Einsatz des natürlichen Rohstoffs sorgt bei der innovativen Hybridbauweise – also Holz in der Kombination mit anderen Baustoffen – für eine Reduzierung der CO2-Belastungen von insgesamt 157 Tonnen. „Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur spielt eine wichtige Rolle. Das Zertifikat ist für uns ein wichtiger Schritt, das Bewusstsein auf Investorenseite für die Nachhaltigkeit unserer Gebäude zu schärfen“, so Frank Steffens.

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Das Zertifikat der CO2-Bank zeigt, welchen Umweltschutzeffekt die Verwendung von Holz beim Bau neuer Gebäude hat. (Foto: Brüninghoff)

Das Zertifikat der CO2-Bank zeigt, welchen Umweltschutzeffekt die Verwendung von Holz beim Bau neuer Gebäude hat. (Foto: Brüninghoff)

Die in Hybridbauweise realisierten Gebäude von Brüninghoff – hier im BIM-Modell dargestellt – sind nicht nur wirtschaftlich, sondern tragen auch einen wesentlichen Teil zum Klimaschutz bei. (Foto: Brüninghoff)

Die in Hybridbauweise realisierten Gebäude von Brüninghoff – hier im BIM-Modell dargestellt – sind nicht nur wirtschaftlich, sondern tragen auch einen wesentlichen Teil zum Klimaschutz bei. (Foto: Brüninghoff)

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