Dieser Firmensitz Im Raum Stuttgart Umfasst Neben Einer Produktions- Und Lagerhalle Auch Ein Verwaltungs- Und Schulungsgebäude. Foto: Brüninghoff

Bedarfsgerechte und ganzheitliche Betriebsstandorte

Die deutsche Wirtschaft ist stark geprägt durch mittelständische Unternehmen: Mit einem Anteil von über 99 Prozent stellen sie einen entscheidenden Erfolgsfaktor dar. Sie erwirtschaften mehr als die Hälfte der Wertschöpfung und stellen über 58 Prozent der Arbeitsplätze. Zugleich ist dieser wichtige Bereich äußerst vielseitig: vom leistungsstarken Maschinenbau bis hin zum innovativen Start-Up. Bei der Planung und dem Bau der Betriebsstandorte gilt es daher, sich auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens einzustellen. Zugleich sind Konzepte gefragt, die eine schnelle Abwicklung und einen transparenten Bauprozess garantieren.

Der Mittelstand gilt als wichtigster Technologie- und Innovationsmotor Deutschlands. Angesichts einer verstärkten Globalisierung müssen sich die Akteure in diesem Markt jedoch auch immer wieder neu ausrichten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Seit 2010 können mittelständische Unternehmen Zunahmen der Beschäftigten und des Umsatzes verzeichnen. Einhergehend mit einem Firmenwachstum wird oftmals auch die Erweiterung des Betriebsstandortes nötig. Egal, ob es sich dabei um einen Neubau oder um einen Anbau handelt: Gefordert sind Konzepte, die auf die spezifischen Anforderungen eingehen und zugleich etablierte Lösungen aufzeigen.

Als Projektbauspezialist setzt sich Brüninghoff mit den Herausforderungen dieses breiten Marktes bereits seit vielen Jahren auseinander und verfügt über einen hohen Anteil an mittelständischen Auftraggebern: Über 75 Prozent der Kunden kommen aus dem Mittelstand. „Ein wichtiger Faktor dabei: Wir sind selbst mittelständisch geprägt und in Familienhand. Viele Anforderungen der Kundschaft sind daher bereits aus der eigenen Perspektive bekannt“, erklärt Frank Steffens, einer von drei Geschäftsführern von Brüninghoff. Das Unternehmen realisiert ganze Betriebsstandorte mit Verwaltungsgebäude und Halle, aber auch einzelne, innovative Bürobauten – wenn gewünscht alle Leistungen aus einer Hand als schlüsselfertige Lösung.

Familiär geprägt
Viele Unternehmen des deutschen Mittelstandes befinden sich in Familienhand. Damit verbunden ist meist ein großes persönliches Interesse der Inhaber an der Entwicklung des Unternehmens und auch an der Gestaltung des eigenen Standortes. Sie möchten in die Planung und den Bauprozess einbezogen werden und diese aktiv mitgestalten. Ein direkter Erfahrungsaustausch ist dieser Zielgruppe ebenfalls wichtig. Brüninghoff hat daher zu aktuellen Fragestellungen und Herausforderungen beim Bauen mit einem eigenen Veranstaltungsformat – der Impulsreihe – ein Forum zum direkten Austausch geschaffen. Im Planungs- und Bauprozess selbst setzt der Projektbauspezialist verstärkt auf die Arbeit im digitalen Gebäudemodell nach der Methode Building Information Modeling (BIM).

BIM sorgt für Transparenz
Im Regelfall erfüllen die üblichen Planungsaufgaben im Hochbau interdisziplinär arbeitende Teams – Kommunikation und Abstimmung werden hierbei durch das Schaffen geeigneter Schnittstellen bereits frühzeitig optimiert. Eine Effizienz- und Transparenzsteigerung lässt sich hier durch BIM erzielen. Die Planungsmethode ist ein wesentliches Kommunikationsinstrument, das den Wissenstransfer – nicht nur innerhalb des Planungsteams und in Hinblick auf die Bauherrenabstimmung – um einen digitalen Weg ergänzt. BIM ersetzt in diesem Kontext keine persönlichen Gespräche; sorgt jedoch dafür, dass Fragen nicht mehrfach geklärt werden müssen, sondern die Antworten bereits im System, auf einer Plattform gesammelt werden. Als bauausführendes Unternehmen mit eigener Fertigung hat Brüninghoff das Potential der digitalen Planungsmethode frühzeitig erkannt und daher bereits bei vielen Bauprojekten erfolgreich praktiziert. BIM macht Daten für alle Baubeteiligten nutzbar und sorgt so dafür, dass Fehler bereits vorab ausgeschlossen werden können und eine bessere Planungssicherheit gegeben ist. Als Generalunternehmer integriert Brüninghoff alle Daten im virtuellen Modell und setzt dies konsequent in der Praxis – bis hin zur Übergabe an den Bauherren zur Objektbetreuung – um. Für Bauherren heißt dies: Das Modell sorgt nicht nur für eine Visualisierung des gesamten Planungs- und Bauprozesses und ein besseres Verständnis, sondern dient auch als Grundlage für spätere Aufgaben des Gebäudemanagements.

Ökonomisch und ökologisch
Mittelständische Bauherren erwarten eine ansprechende Architektur, die sowohl optimal auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist als auch auf die optimale Ausnutzung der Fläche eingeht. So unterschiedlich wie die einzelnen Akteure, so verschieden und individuell sind auch die jeweiligen Bauprojekte. Zugleich sind adaptierbare Lösungsansätze gefragt, die sich positiv auf Bauzeit und -kosten auswirken. Besonders häufig werden bei Brüninghoff Hallengrößen unter 5.000 Quadratmeter und zwei- bis dreigeschossige Verwaltungsbauten von bis zu 2.000 Quadratmetern angefragt. Diese Eckparameter lassen die Entwicklung von Konzepten zu, die auf das jeweilige Bauprojekt projiziert werden können – ohne dass der Bauherr auf individuelle Ansätze verzichten muss. Bei nahezu jedem Projekt sind die Baukosten zudem ein wichtiger Punkt. Brüninghoff setzt daher auf Lösungen, die sich wirtschaftlich realisieren lassen, dennoch architektonisch ansprechend sind und auch den hohen Ansprüchen an moderne Arbeitsstellen gerecht werden. Dies wird zum Beispiel durch einen hohen Grad an werkseitiger Vorfertigung erzielt. Serielle Prozesse und passgenaue Produktion im Werk verlagern dabei klassische Baustellentätigkeiten vor und sorgen für eine effiziente Abwicklung. Brüninghoff hat sich zudem zur Aufgabe gemacht, standardisierte Bauteiltypen – beispielsweise als Wand-, Decken- oder Fassadenelement – zu entwerfen, die sich auf unterschiedliche Bauprojekte übertragen lassen. Als Produktlösung konzipiert, kommen sie beispielsweise auch zur Optimierung der thermischen Gebäudehülle bei Revitalisierungsmaßnahmen zum Einsatz. Moderne Technologien und intelligente Baustoffkombinationen ermöglichen in diesem Kontext neue, erfolgversprechende Wege. So sind insbesondere im Bürobau hybride Konstruktionen gefragt, welche die Eigenschaften einzelner Materialien optimal ausnutzen. Der nachhaltige Baustoff Holz spielt dabei eine wesentliche Rolle – denn auch im Mittelstand rücken ökologische Aspekte verstärkt in den Fokus. Dieser Umweltgedanke spiegelt sich vor allem in der Wahl der Baumaterialien und der Bauweise wider.

Neben ökologischen und ökonomischen finden auch soziale Aspekte – wie zum Beispiel die Arbeitsplatzgestaltung oder Kommunikationsstrukturen im Unternehmen – bei den Bauvorhaben Berücksichtigung. Denn nur, wenn auf die Belange und Anforderungen der Mitarbeiter – heute und zukünftig – eingegangen wird, entsteht ein Betriebsstandort, der ganzheitlich überzeugt.

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Dieser Firmensitz im Raum Stuttgart umfasst neben einer Produktions- und Lagerhalle auch ein Verwaltungs- und Schulungsgebäude. Foto: Brüninghoff
Halle und Bürobau des Betriebsstandortes stehen unabhängig voneinander. Beim Verwaltungsgebäude wurde eine hybride Konstruktion gewählt, welche die Eigenschaften einzelner Materialien optimal ausnutzt. Foto: Brüninghoff
Umfangreicher Betriebsstandort: Neben einem Verwaltungsbereich sind meist auch Lager- und Logistikflächen gefragt. Foto: Brüninghoff
Beim Bau von Betriebsstandorten für den Mittelstand stehen neben Funktionalität und Wirtschaftlichkeit auch gestalterische und energetische Faktoren vermehrt im Mittelpunkt. Foto: Brüninghoff
Der nachhaltige Baustoff Holz spielt zunehmend eine wesentliche Rolle – denn auch im Mittelstand rücken ökologische Aspekte verstärkt in den Fokus. Dieser Umweltgedanke spiegelt sich vor allem in der Wahl der Baumaterialien und der Bauweise wider. Foto: Brüninghoff
Die Gestaltung in Firmenfarben gemäß des Corporate Designs fließt in die Corporate Architecture ein. Foto: Brüninghoff