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Medizinal-Cannabisplantage  Unter Beobachtung

Video Guard Professional sichert Neubau für medizinisch wertvolle Pflanze

Medizinal-Cannabis ist bereits seit zwei Jahren rezeptpflichtig in Deutschland erhältlich, denn der Wirkstoff der Pflanze verspricht Patienten mit bestimmten Krankheitsbildern und Symptomatiken Schmerzlinderung. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, entstand nun ein Tresor zur Lagerung des Medikaments in Bad Bramstedt. Zudem sollen die bisher importierten medizinischen Cannabinoide bald auch in der Bundesrepublik angebaut werden. Deshalb realisiert die Aphria Deutschland GmbH derzeit Deutschlands erste legale Indoor-Plantage in Neumünster. Diese wird nach Fertigstellung einem Hochsicherheitslager ähneln. Bereits jetzt steht das Gelände lückenlos unter Beobachtung: Video Guard Professional sichert die Baustelle vor Diebstahl und Vandalismus.

Seit 2017 ist Medizinal-Cannabis in Deutschland zugelassen. Die medizinisch genutzte Pflanze sorgt beispielsweise für Schmerzlinderung bei Menschen mit chronischen Schmerzen, Epilepsie, Spastizität oder Multipler Sklerose. Aufgrund der nachgewiesenen Wirkung steigt die Nachfrage stetig. Um Engpässe zu reduzieren und Patienten eine fortlaufende Versorgung zu gewährleisten, baut die Aphria Deutschland GmbH derzeit Deutschlands erste offizielle Indoor-Plantage in Neumünster. Einen Lagerungstresor in Bad Bramstedt hat das Unternehmen bereits fertiggestellt. In letzterem sollen knapp fünf Tonnen aus dem Ausland importiertes Medizinal-Cannabis für den Verkauf aufbewahrt werden. Da in beiden Bauten mit Betäubungsmitteln gearbeitet wird, hat der Gesetzgeber klare Sicherheitsvorgaben definiert. So bestehen beispielsweise alle abschließenden Bauteile wie Wände, Decken und Boden aus 24 Zentimeter dickem Stahlbeton.

Damit auch beim Bau keine Sicherheitslücken entstehen und die Plantage plangemäß in Betrieb gehen kann, setzen die Verantwortlichen auf Video Guard Professional. „Das Baustellenüberwachungssystem haben wir nach mehreren Diebstählen zum ersten Mal bei einem Projekt in Hamburg eingesetzt“, erklärt Johannes Carl, Architekt bei Schaub & Partner Architekten. „Seither empfehle ich die Videotürme für fast jedes Bauvorhaben.“

Hochsicherheitslösung gefordert
So bewachen aktuell zwei Kameratürme der International Security Group und von Maibach Velen eine knapp 10.000 Quadratmeter große Fläche im schleswig-holsteinischen Neumünster. Die Anzahl soll zu einem späteren Zeitpunkt auf drei bis vier Bewachungssysteme aufgestockt werden. An der Baustellenzufahrt gibt es während des Tagesbetriebs zusätzliche Personenkontrollen. Auf dem Gelände wird eine 6.000 Quadratmeter große Indoor-Produktionsanlage für drei verschiedene Sorten Medizinal-Cannabis gebaut. In dieser sollen jährlich fast 40 Prozent der zurzeit für Deutschland genehmigten Produktion von 2.600 Kilogramm geerntet werden. Dies entspricht über 1.000 Kilogramm.

Auch die 1.000 Quadratmeter große Baufläche des fünf Meter hohen Lagertresors in Bad Bramstedt wurde von Video Guard Professional in zweifacher Ausführung gesichert. Während der fertiggestellte Tresor bereits durch eine feste Zaunanlage eingegrenzt ist, steht in Neumünster noch ein einfacher Bauzaun. „Dieser allein hält Kleinkriminelle nicht vom Betreten der Baufläche ab“, so Carl.

Im Einsatz für Medizinal-Cannabis
Deshalb dienen die sechs Meter hohen Kameratürme sowie gut sichtbar platzierte Banner ebenfalls der Abschreckung. Begeben sich Unbefugte auf das Gelände, sendet das Videobewachungssystem automatisch ein Alarmsignal an die unternehmenseigene Zentrale. Anhand des hochaufgelösten Bildmaterials können ausgebildete Sicherheitsexperten die Situation von dort aus in Echtzeit beurteilen und eingreifen. Im ersten Schritt erfolgt dabei eine Warndurchsage durch die am Kameraturm festinstallierten Lautsprecher. Verlassen die Unbekannten die Baufläche nicht, ziehen die Mitarbeiter entsprechende Interventionskräfte wie die ortsansässige Polizei hinzu.

Auf diese Weise verhindert das System Vandalismus und Diebstahl präventiv. Dadurch verringert sich auch das Risiko von Folgeschäden durch einen Baustillstand. Dieser könnte Verzögerungen und damit einhergehend Strafzahlungen mit sich bringen. Eine fristgerechte Fertigstellung ist außerdem im Fall der Indoor-Plantage besonders wichtig, um die Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Denn das erste in Deutschland gezüchtete Medizinal-Cannabis soll bereits Ende 2020 geerntet werden. Die Sicherung hat daher höchste Priorität.

Auch nach Fertigstellung gelten für die Plantage – wie bereits für den Tresor – besondere Vorkehrungen. Denn in den Bauten lagern dann Waren im Wert von mehreren Millionen Euro. Zudem wird der Verkauf der Blüte ausschließlich auf medizinischer Basis beruhen. Um möglichen Diebstahl und kriminelle Machenschaften zu verhindern, werden beide Gelände daher weiterhin von hohen Zäunen umgeben sein und durch Kameras überwacht werden. Außerdem setzt die Aphria Deutschland GmbH auf eine gute Zusammenarbeit mit Sicherheitspersonal und Polizei.

Text und Bilder zum Download:
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Der Bau Deutschlands erster Medizinal-Cannabisplantage in Neumünster wird von Video Guard Professional gesichert. Foto: Video Guard
Betreten Unbekannte die Baustelle, können Sicherheitsexperten aus der Alarmzentrale in Echtzeit über die Lautsprecheranlage eingreifen. Foto: Video Guard
Kameratürme und gut sichtbar platzierte Banner warnen Unbekannte vor dem Betreten des bewachten Geländes. Foto: Schaub & Partner Architekten, Hamburg
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